Leberspätzle


Leberspätzle gab es zu Hause traditionell mit Rote-Bete- und Endivien-Salat. Ersterer ist bei Anne immer aus gekochten Roten Beeten und sehr köstlich. Selber mache ich aber lieber Salat aus rohen Roten Beten, wie ich ihn bei meiner Freundin Barbara abgeguckt habe – mit geröstetem Sesam oder Sonnenblumenkernen.

 

Gehackte Leber ist nicht leicht zu bekommen. Der Biometzger meines Vertrauens hat mir folgenden Tipp gegeben: ich solle vorbestellen und kurz vor Ladenschluss kommen, so dass er die Leber als allerletztes durch den Wolf lassen kann, bevor der sowieso geputzt wird. 

 

Zutaten

 

250g Kalbsleber gehackt

1 Ei

250 g Mehl (oder so viel, bis ein leichter Spätzleteig entsteht)

Salz

Pfeffer

Majoran

Petersilie (wenn es im Garten gerade welche gibt)

1 Zwiebel

Butter zum Braten

 

Zubereitung

  • Leber und Ei verrühren, soviel Mehl zugeben, bis die Masse die Konsistenz von leichtem Spätzleteig hat (ich weiß, ich weiß, aber so sind eben die Mengenangaben, die es bei der schwäbischen Hotline gibt).
  • Mit Salz, Pfeffer, Majoran und, so vorhanden, fein gehackter Petersilie würzen.
  • Mithilfe der Spätzlespresse in kochendes Wasser drücken und kochen, bis sie oben schwimmen.
  • Rausfischen und in kaltes Wasser geben, wenn alle fertig sind, abgießen und gut abtropfen lassen.
  • Die Zwiebel fein hacken und in der Butter braten, bis sie leicht gebräunt ist, dann die Spätzle zugeben und braten, bis sie heiß sind.
  • Unbedingt mit Rote-Bete- und Endivien-Salat servieren.